Festungsstadt „Felzur Nordpass“

Felzur Nordpass 

Informationen über die Stadt

Gründung: ~148n ´k´ / Kultur: Bram / Einwohner: ~1200 / Militär: ~250 / Stadthalter: Druschena Brosch


Entstehung der Stadt

Das imposante Gebirge im Süden von K^Lyceé erstreckt sich über viele Tagesmärsche von der Stadt Drindur im Westen, bis hin zur schroffen Steilküste von Felzur im Osten. Das Bergland ist von der Sardischen Wüste im nördlichen Tiefland aus kaum zu erreichen, nur die wagemutigsten und erfahrensten Männer haben sich daran versucht die Berge zu überwinden um in das Bergland vorzudringen.

Seit der Eroberung des Bergreichs durch die Bram ist der Nordpass der einzig passierbare Zugang für Reisende aus der Wüste im Norden. Mit einem immensen Aufwand haben die Bram einen Spalt in den Berg getrieben, wie von einer Axt gespalten klafft er in der Nordflanke des Gebirges und bietet genug Platz, um ihn mit einem Pferdegespann samt Kutsche zu durchqueren.

sierra-76681.jpg

Schon als man hier damit begonnen hatte den Pass in den Fels zu treiben, entstand hier eine kleine, noch unorganisierte Siedlung. All die Arbeiter waren mit ihren Familien hierher gezogen und sie alle benötigten Nahrung, frisches Wasser, Brennholz und viele weitere Güter des alltäglichen Lebens. Zudem mussten die Ressourcen für den Bau der Anlage überwiegend vor Ort gewonnen werden, dies begünstigte die Entwicklung der Siedlung zu einer eigenständigen Stadt. Die Bram legten nie viel Wert auf Straßen, ohnehin war es in dieser bergigen Gegend kaum möglich eine solche überhaupt zu realisieren und so brauchte es nach der Fertigstellung des Passes noch gut fünfzig Zyklen, bis man schließlich eine Straße nach Barik errichtete.

Im Zuge der Befestigung des Bergreichs wurde der Nordpass bei Felzur um eine schwer befestigte Burganlage und eine riesige, eiserne Zugbrücke erweitert. Diese Festung dient dem Schutz der nördlichen Grenze vor Fremden und sichert den Bram einen stetigen Handel mit den anderen Reichen, die sich im Norden von K^Lyceé befinden.

 


Druschena

Die Stadt liegt in der Hand von Druschena Brosch, treu ergeben dient er Skal Viktor, dem kulturellen Anführer der Bram. Der Skal hat ihm die stolze Aufgabe gegeben, sich persönlich um den Schutz der nördlichen Grenze und um die Verwaltung vom Felzur Nordpass zu kümmern. Jeder der sich um die Ehre verdient macht eine Garnison führen zu dürfen, bekommt den Titel Druschena. Nachdem Skal sind sie die einflussreichsten Männer im Volk der Bram.


Militär

Die hier stationierte Garnison zählt knapp zweihundert-fünfzig Mann, nur die besten Soldaten der Bram werden hier Stationiert. Im Falle eines feindlichen Übergriffs müssen sie das Land vor einer Invasion durch den Pass schützen. Die Männer sind im Umgang mit allen herkömmlichen Kriegsgeräten geschult und haben sich, jeder einzelne, schon mehrfach im Kampf bewährt.


Befestigung

Nach der Fertigstellung des Passes, welche fast sieben Zyklen in Anspruch nahm, entschied sich der damalige Skal zur Befestigung und zur Errichtung einer großen, mehrere Meter starken Mauer, mit einem riesigen, eisernen Tor, das nur über eine Zugbrücke zu erreichen war. Unter der Zugbrücke legte man einen tiefen Graben an und ließ dort unten anschließend ausgediente Spieße, Schwerter und Lanzen aufstellen, der Aushub diente dem Bau der Festungsanlagen in den Berghängen rund um den Pass.

Ringförmig erstrecken sich jeweils drei Terrassen im Osten und Westen über die Hänge um das Tor. Von dort oben haben die Bogenschützen ein leichtes Spiel mit herannahenden Gegnern. Selbst gut hinter den Zinnen der Terrassen geschützt, können sie von dort aus feindliche Truppen unter Beschuss nehmen.

Das Torhaus überragt die Mauer noch um einige Meter und dient selbst auch noch zusätzlich als Herberge der Torwache.

string-2647977

Von einer Balustrade aus können dort weitere Bogenschützen zur Verteidigung eingesetzt werden. Das Torhaus besitzt zwei Tore, sollte der Fall eintreten, dass es dem Gegner gelingt in das Torhaus vorzudringen, wird eine Falltür im ersten Stock des Torhauses geöffnet und der Gegner von oben mit Lanzen, Spießen, sowie heißem Pech und schweren Steinen traktiert.


Bergfestung

Hoch über den östlichen Terrassen ragt die Bergfestung in der Druschena Brosch sein Quartier bezogen hat. Die groben grauen Mauern sind über viele Zyklen in den Fels geschlagen worden, doch bieten von innen nur wenig Platz.

architecture-1744182

Das Klima in der Festung ist stehts kühl und feucht. Nur wenig licht scheint durch die schmalen Scharten in den Wänden die sich dem Tal zuwenden. Um der Dunkelheit Herr zu werden brennen überall Dochte, die mit Tierfett gespeist werden. Schwerer, schwarzer, rußgeschwängerter Rauch wabert durch die Gänge der Festung und färbt alles in einen Grauton.  Der Wind der durch das alte, kalte Gemäuer zieht, spielt oft seltsame Töne, fast wie ein Kreischen zieht es ab und an durch jeden Spalt. An anderen Tagen tönt es wie ein freundliches Säuseln durch die engen Gänge der Festung. Viele Legenden ranken sich um die eigenartigen Geräusche die hier zu vernehmen sind. Manch einer der dem Aberglauben verfallen ist, der glaubt sogar das einen der Wind hier auf eine unbeschreibliche Art und Weise beeinflusst, verändert und verrückt macht.


Stadtbild

Nachdem der Pass fertiggestellt wurde haben sich die Minenbesitzer dem erschließen von Erz verschrieben. Die ganze Stadt lebt heute vom Erzabbau. In riesigen Mengen trotzen sie es dem Berg ab um es nach Drindur oder an die riesigen Erzschmelzen aus Arx´za  zu verkaufen. Wahrscheinlich war das auch der Grund für den Ausbau der Straße bis nach Barik, von dort aus konnten die Waren dann weiter nach Drindur verkauft werden. Zwischen dem Torhaus und den Terrassen haben sich die meisten Bewohner und einige der Händler über die Zyklen niedergelassen. An der Hauptstraße befindet sich eine gut besuchte Taverne mit bunt gemischten Besuchern aus aller Herren Ländern. Die Häuser der Stadt wurden im Laufe der Zeit immer größer und imposanter, all die Steinmetze und Minenarbeiter versuchten sich gegenseitig in ihrer Baukunst zu übertreffen. Die Wände der Häuser sind reich verziert mit hübschen Stuck und prächtigen Ornamenten.

relief-1827937.jpg

Die Frauen der Stadt ergänzten die Pracht dieser Arbeit durch fantasievolle und wunderschöne Fresken die fast an jeder Wand zu finden sind. Oft finden sich kleine Geschichten in den Malereien, wenn man die Bilder lang genug studiert, dann erschießt sich einem das Leben der Menschen, die dieser Stadt ihre Schönheit gaben.


Stimmung auf den Straßen

Bis auf die vermehrten Erzlieferungen an Drindur, sind die Menschen hier weitestgehend unbetroffen vom Krieg gegen die Lyzeéner. Obwohl die Arbeit in den Minen hart ist und die Nachrichten die ihren Weg von Barik nach hier finden schlecht sind, lassen sich die Menschen hier nicht davon beeinflussen. Routiniert folgen sie ihrem Tagewerk und sind stehts aufgeschlossen für Fremde, ist ihre Stadt doch das einzige Nadelöhr in den fremden Norden. Gut geschützt und fern vom Krieg lässt es sich hier gut leben.


 

Umgebungskarte

26733536_1408234459286297_2786904060064230963_n

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s