„Drindur“ Hauptstadt der Bram

 

Drindur 

Informationen über die Stadt

Gründung: ~125n `k´  / Kultur: Bram / Einwohner: ~4500 / Militär:~800 / Stadthalter: Viktor Skal


Entstehung der Stadt

Die Festungsstadt Drindur, liegt gut geschützt an einer Meeresmündung im südwestlichen Gebirges von K`Lyceé. So in etwa um 125n `k´ haben sich hier die ersten Siedler aus Z´miraldá niedergelassen. Die Einwohner der Stadt nennen sich selbst Bram, nach einem der ersten Siedler der sich hier eine kleine Hütte vor der Bucht erbaut hatte.  Die Gegend lag sehr isoliert und hatte alles was sie brauchten um eine neue Stadt zu errichten. Die Berge speisten das Tal mit frischem Süßwasser, welches in kleinen Bächen die Berge hinab floss. Die Wälder im Umkreis wurden über die Zeit zum größten Teil gerodet und Eisen- sowie Kohle-Minen erschlossen. Das Meer bot genügend Fisch um alle versorgen zu können und so wuchs das Dorf seit dem ohne Halt. Im laufe der Zyklen wurde es zu einer blühenden Hafenstadt.

Darüber hinaus ist Drindur zu einer politischen und wirtschaftlichen Macht aufgestiegen. Nachdem die Stadtmauer errichtet und eine Garde einberufen wurde, erbauten die Einwohner einige Burgen im östlichen Teil des Gebirges. Diese sollten der  Stadt als Bastion vor feindlichen Übergriffen dienen. Im Laufe der Jahre sind diese Burgen selbst zu kleinen Städten gewachsen und das Volk der Bram wurde zum Herrscher des Bergreichs im Südosten von K`Lyceé.


Skal

Jeder der die Ehre erhält und Stadthalter von Drindur wird, bekommt automatisch den Beinamen Skal.  Er ist der Vertreter aller Interessen des Volkes und ihr kultureller Anführer. Jeder Einwohner der Stadt hat die Möglichkeit Skal zu werden. Einmal im Sonnenzyklus dürfen sie sich dem Gremium der Weisen zur Wahl stellen.


Politische Situation

Die politische Lage ist momentan sehr angespannt. Die Bram liegen im Krieg mit einem fremden Volk aus dem Westen und haben aus der Notlage heraus einem Vertrag mit der Schwarzen Karawane zugestimmt.  Der Stadthalter Viktor Skal ist seit bald 20 Zyklen an der Macht und arbeitet nur wiederwillig mit ihnen zusammen.


Militär

Die Stadt besitzt eine große Mauer die sich vom Hafen im Westen über den Sklaventrakt im Norden bis hin zum Fuße des Berges Béra im Osten erstreckt.

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Im nordöstlichen Teil der Stadt befindet sich eine Militäranlage an der die Soldaten und Offiziere ihre Zelte Aufgeschlagen haben. Dort  werden auch die neuen Rekruten angeworben und ausgebildet. Die Anlage verfügt über eine Bogenschießanlage, einen großen Appellplatz und einen Übungsplatz für den Zweikampf. Momentan beläuft sich die Truppenstärke auf 450 Mann. Der Befehlshaber Wolfgang Sturmschild ist ein alter kampferprobter Krieger der schon unzählige Schlachten geschlagen hat.

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Auch die Stadtwache die für die Ordnung auf den Straßen innerhalb der Mauern zuständig ist, führt ein strenges Regiment von knapp 200 Mann, die im Ernstfall die Stadt vor feindlichen Truppen beschützen .

Zudem besitzt die Stadt eine schlagkräftige kleine Flotte mit knapp 150 Mann Besatzung, die bestens für eine bewaffnete Konfrontation gerüstet ist. Sie sind stolz auf die Schiffe die sie konstruieren, sie sind von außerordentlich guter Baukunst und kaum ein anderes Schiff kann es mit ihnen aufnehmen.


Schwarze Karawane

Vor dem Stadttor Ost liegt eine befestigte Anlage der Schwarzen Karawane. Sie repräsentiert den Zusammenschluss der wichtigsten Handelshäuser von K`Lyceé und ihr Einfluss reicht noch bis in die entlegensten Teile der Welt. Sie halten die meisten der Handelswege in ihren Händen und erheben horrende Zölle für die Nutzung dieser Routen. Die meisten der Sklaven werden von der Schwarzen Karawane in die Stadt gebracht und dort in einem eigenen Stadtteil interniert. Sie werden für die schwere Arbeit in der Werft, in den Wäldern und den Minen der Stadt benötigt. Bevor die Schwarze Karawane hier ihren Einfluss nahm gab es keine Sklaven. Ihre Arbeit wurde eine bittere Notwendigkeit die mit der Zusammenarbeit mit ihnen Einzug hielt. In den letzten Zyklen ist der Sklaventrakt immer weiter gewachsen, sodass man die Arbeiter nun direkt vor den Minen und Wäldern in kleinen Ansiedlungen beherbergt.


Anreise

Diese gut befestigte Stadt ist ausschließlich über einen schlecht befestigten Bergpass im Osten oder über die See im Westen zu erreichen. Sie ist ein Bollwerk, welches sich an die Südflanke des Berges Béra schmiegt. Schon vom weiten erkennt man die dichten Rauchsäulen der vielen Schmieden, die in den Himmel empor steigen. Wenn man Nachts von dem Berg aus auf die Stadt blickt, dann kann man die unzähligen kleinen Feuer der Fackeln wie kleine lichter durch die Dunkelheit Tanzen sehen. Schön und bedrohlich zugleich streckt sich Drindur aus dem kleinen Tal der Bucht hervor. Vor der Stadt liegen die vielen Weiler der Landwirte und ein paar kleinere Arbeitslager der Holzfäller. Der Pass führt einem auf dem Weg vom Berg, durch einen Wald, auf eine gut befestigte Straße zum Osttor der Stadt. An den beiden Toren dominieren große Wachtürme aus grob geschlagenem Stein die Aussicht. Sie stehen immer zu zweit rechts und links der Straße. Folgt man der Straße durch das Nordtor,so  führt sie einen direkt zu den Minen der Stadt.


Wohnviertel

Anscheinend hat man sich außerordentlich viele Gedanken über die Struktur der Stadt gemacht bevor man sie dann letztendlich erbaut hat. Die zwei Hauptstraßen die sich durch die Stadt schlängeln, haben direkte Verbindung von den Minen im Norden und den Wäldern im Osten zum Hafen im Westen der Stadt. Die Wohnhäuser liegen alle dicht beieinander, in kleinen Stadtteilen mit eigener Wasserversorgung. Im Nordosten liegt das Fischerviertel. Unter dem Sklaventrakt liegen die Häuser der Handwerker,  Händler und Gelehrten.  Im Südwesten der Stadt hat sich ein kleines Arbeiterviertel um die alte Werft gebildet, hier haben sich einige Seiler sowie Segelmacher und viele der Werftarbeiter niedergelassen. Ein Stück weiter die Straße hinauf kann man eine Schmiede sowie einen Wagenbauer vorfinden, die hier ihre Pforten eröffnet haben. Gleich hinter dem Osttor liegen die Schmieden für die Herstellung von Waffen und Rüstungsteilen.


Stadtzentrum

Im Zentrum der Stadt befindet sich ein Marktplatz mit einem Brunnen in der Mitte. Dort steht das höchste Gericht der Bram. Das Gremium der Weisen entscheidet dort über Recht und Unrecht. Das Archiv der Stadt befindet sich gleich gegenüber und umfasst eine der größten Sammlungen von Artefakten und Steintafeln der Alten.

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Außerdem befindet sich hier ein über alle Grenzen hinaus bekanntes Theater. Jeden Sonnenzyklus wird hier eine Aufführung zur Ehrung der ersten Siedler von Drindur dargeboten. Dieses spektakle zieht unzählige Pilger an, die den beschwerlichen Weg durch die Berge oder über die See auf sich nehmen, um zu sehen, wie sich die ersten Siedler diese Bucht zu eigen machten. Zudem lädt eine kleine Taverne, welche für besonders gute Kochkunst bekannt ist, hier zum Speisen ein.


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Hafenanlage

Der imposante Leuchtturm der Stadt, der in regelmäßigen Abständen die Bucht vor dem Hafen erleuchtet. schält sich wie ein Riese aus den Umrissen der Nacht. Die Hafenanlage bietet einen großen Pier mit mehreren Anlegestellen und eine eigene Werft. Unzählige Schiffe liegen in der Schützenden Bucht vor Anker. Hier herrscht stetes Treiben, rund um die Uhr wird das kostbare Eisenerz auf die Schiffe verladen oder an einem der neuen für die Schiffe Flotte gearbeitet. Jeden Morgen kann mann die vielen kleinen Fischerboote auslaufen sehen, welche dann Abends ihren Fang wieder zurück zum Hafen bringen. Die meisten Bewohner der Stadt arbeiten am Hafen, in der Werft oder draußen auf der See. Der Fischfang ist ihre Hauptnahrungsquelle.  Die Seemänner sind dafür bekannt, gerne mal einen über den Durst zu trinken und so kommt es des öfteren zu handfesten Auseinandersetzungen. Die Taverne der Stadt liegt deshalb taktisch gut gelegen am Hafen, gleich gegenüber einer Niederlassung der Stadtwache.

 


Sklaventrakt

Dieser Stadtteil ist mit einer eigenen Mauer von dem Rest der Stadt abgeschnitten. Große Wachtürme und ein Handelshaus der Schwarzen Karawane schließen das Areal zusammen mit der Mauer ein. Die Lebensbedingungen sind schrecklich, hier gibt es nur einen Brunnen für alle Sklaven. Die Wohnquartiere sind eng und völlig überfüllt. Zwischen den Baracken haben sich deshalb überall kleine Zeltlager gebildet. Krankheiten greifen hier oft rasant um sich. Es gibt viele verletzte und alte Menschen, die sich kaum noch auf den Beinen halten können. Die Arbeit in den Mienen und den Holzfällerlagern vor der Stadt ist mörderisch und die Sklaventreiber sind erbarmungslos. Jeden Tag werden die Sklaven bis zu 16 Stunden zur Arbeit gezwungen. Viele überleben es hier nicht länger als einen Zyklus.


Stimmung auf den Straßen

Durch den Krieg der herrscht sind ununterbrochen bewaffnete Patrouillen in den Gassen und auf den Straßen der Stadt unterwegs. Hinzu kommen die ständigen Sklaventransporte der Schwarzen Karawane. Die Stimmung ist derweil sehr gedrückt, die Einwohner sind nur noch selten auf den Straßen und auch die Pilger sind in der letzten Zeit weniger geworden.


Stadtkarte

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Umgebungskarte

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