Erwachen mit Schmerzen

Abgrund ohnegleichen, 2.Teil

Erwachen mit Schmerzen

Als ich wieder zur Besinnung komme verspüre ich einen stechenden Schmerz der sich wie eine Nadel in mein Hirn bohrt, auch das Atmen fällt mir schwer, zudem merke ich wie mein Herz bei jedem Schlag leicht verkrampft, bevor es wieder zum nächsten Schlag ansetzt. Die Dunkelheit die mich umgibt als ich meine Augen öffne lässt mich für einen Augenblick in Panik verfallen.

„Wo bin ich hier, was ist passiert!“ Geht es mir durch den Kopf, während ich versuche Orientierung in der Dunkelheit zu erlangen.

Vorsichtig taste ich mich voran, bis ich an eine Wand in unmittelbarer Nähe vor mir stoße. Langsam ziehe ich meinen noch schmerzenden Körper an der Wand hoch.

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Als meine Sinne langsam zurück kehren kann ich den Geruch von Benzin vernehmen, die Luft ist stickig und abgestanden, jeder Atemzug brennt in der Lunge. Nachdem ich mich weiter voran getastet habe, stoße ich an einen Gegenstand aus Metall, nach genauerem Betasten erkenne ich, dass es ein altes Ölfass sein muss. Als ich den Raum gerade weiter erkunden will verliere ich plötzlich den Halt, alles um mich herum hat sich ruckartig in Bewegung versetzt, unkontrolliert stürze ich gegen das Ölfass und bleibe erst einmal reglos liegen.

Ein Geräusch von berstendem Stahl durchzieht die Luft und alles um mich herum wird von starken Vibrationen und Schlägen erschüttert, immer wieder fallen schwere Gegenstände mit ohrenbetäubenden Lärm zu Boden.

Von draußen kann ich einige Stimmen etwas schreien hören, doch verstehe ich den Wortlaut nicht. Panik und Angst machen sich in mir breit, während ich versuche halt zu finden. Hinter mir höre ich nun wie etwas mit einem dumpfen Schlag von außen gegen die Wand fliegt.

Eine Detonation reißt die Wand auf und hinterlässt ein klaffendes Loch, die Druckwelle erfasst mich und raubt mir den Atem, ein lautes Fiepen ertönt in meinen Ohren und ich habe damit zu kämpfen nicht wieder das Bewusstsein zu verlieren. Draußen erkenne ich ein paar bewaffnete Gestalten, die hinter einem Haufen Schrott Deckung gesucht haben. Ihre Waffen sehen improvisiert und ihr körperlicher Zustand sieht erbärmlich aus, doch scheinen sie fest dazu entschlossen zu sein ihre Stellung zu halten und dem Angriff zu trotzen.

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In einiger Entfernung hinter dem Schrott, kann ich eine Standarte der Legion erkennen. Vorsichtig versuche ich nun zu dem Loch zu kriechen und kann erkennen, wie sich der Trupp der Legion immer weiter nähert. So laut es mir nur möglich ist, versuche ich auf mich aufmerksam zu machen, doch muss ich feststellen, dass mir meine Stimme versagt. Mein Körper hat keine Kraft mehr und auch mein Geist driftet immer wieder vom Geschehen ab. Neben mir kann ich so etwas wie einen Schalter erkennen, in der Hoffnung irgendwie noch auf mich aufmerksam zu machen, ziehe ich daran und kann noch sehen wie sich eine Beleuchtung an der Decke einschaltet.  Immer zusammenhangsloser wird das Geschehen um mich, bis mich plötzlich jemand ergreift, schüttelt und anschließend zu mir spricht. „Wach auf, los wach endlich auf , wir müssen sofort von hier weg!“

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Vor mir steht ein junger Mann, mit fast noch kindlichen Gesichtszügen, in seiner rechten Hand hält er eine alte chinesische Pistole, mit seiner linken greift er mir nun unter die Arme um mich aufzurichten. „Mein Name ist John, ich hol dich hier raus!“ Mit aller Mühe versuche ich nicht gleich wieder zusammenzubrechen und stütze mich so gut es geht auf John. Zusammen schaffen wir es gerade so aus dem Loch zu klettern, bevor mir die Beine komplett versagen, kurz bevor ich zu Boden falle kommt mir noch jemand zu Hilfe, um mich aufzufangen, zusammen tragen sie mich in Deckung. Das Gefecht dauert noch eine gefühlte Ewigkeit bevor die Legion sich nach schweren Verlusten zurückzieht.

Nach dem Rückzug machen sich meine Retter daran ihre Verwundeten und Gefallenen vom Schlachtfeld zu tragen. Von meinem Platz aus kann ich erkennen wie John eine Weile vor einem der Toten stehen bleibt, bevor er schließlich salutiert und ihm dann seine Erkennungsmarke vom Hals nimmt. Geschultert trägt er seinen Kameraden vom Feld und verschwindet aus meiner Sicht. Eine Weile liege ich noch hinter dem Schrott im Dreck, bevor sich mir eine Frau zuwendet. „Hey, kannst du mich hören, mein Name ist Mac. Mach mal deinen Oberkörper frei, ich will sehen ob du was gebrochen hast!“ Nachdem ich mich von dem Fetzen befreit habe betastet sie meine Rippen. „Scheint alles in Ordnung zu sein, finde keinen Bruch, hier nimm das, damit sollte es dir bald besser gehen.“

Sie hält mir eine Pillendose mit der Aufschrift Buffout entgegen. Nachdem ich ein paar der Pillen geschluckt habe, lehne ich mich erst einmal zurück und warte darauf, dass die Wirkung einsetzt.


 

Wie immer hoffe ich, dass es euch gefallen hat, seid auch beim nächsten mal wieder dabei, um zu erfahren wie es weiter geht. Feedback könnt ihr mir gerne in Form von Kommentaren dalassen, würde mich sehr darüber freuen.

(Quelle Spielerlebnis: Fallout P&P)

Fakes: Manchmal fühlt es sich so an, als würde mich mein Instinkt in die Ferne ziehen.

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