Aufbruch in eine neue Welt

Vorstellung

Mein Name ist Malik, ich komme aus Gorms Hafen, einer kleiner Hafenstadt in Westendar. Meine Eltern sind dort schon seit vielen Jahren als Fischer tätig und ich habe ihnen stehts bei der Arbeit auf  See geholfen. Vor einigen Jahren wurde Westendar in einen Krieg verwickelt der das Land seit dem fest im Griff hält, zu allem Überfluss wird Gorms Hafen seit dem regelmäßig von Piraten angefahren. Sie gehören mittlerweile zum täglichen Stadtbild, kaum eine Taverne in der nicht einer dieser anrüchigen Männer zu treffen ist.

Mittlerweile bin ich 28 Jahre alt und doch machen sich meine Eltern um mich Sorgen wie um ein kleines Kind, ihre Angst mich eines Tages an der Front oder bei einer der vielen Messerstechereien in einer der Tavernen verlieren zu können, hat meine Eltern dazu veranlasst mich in die Fremde zu schicken. Sie haben all ihre Ersparnisse aufgebracht um mir eine Überfahrt nach Faelughaven zu finanzieren.

Der Abschied von meiner Familie fiel mir überaus schwer, besonders meine Mutter wollte ich nicht alleine zurück lassen, hatte sie doch ein so schweres Los mit meinem Vater gezogen. Kaum ein Tag vergeht seit dem, an dem ich nicht daran denken muss wie es ihnen wohl geht und ob sie denn auch in Sicherheit und wohl auf sind.

Tag der Abreise

Heute ist der Tag an dem die kleine Potte mit dem Namen Korch, in sicherer Entfernung zum Festland vor Anker gehen wird.  Meine Eltern haben mir aus Angst einen Platz auf einem der Schiffe besorgt die regelmäßig Menschen aus dem Land bringen.

Meine Ausrüstung ist bereit, ich trage meine Hohen Lederstiefel wollene Beinkleider und einen Fellmantel, der mich vor der Kälte auf hoher See schützen soll, ein alter Brillenhelm und das Schwert, welches ich von meinem Vater bekommen habe liegen vor mir auf dem Boden, das Schwert ist zwar schon alt und schartig doch ich denke es wird seinen Dienst noch verrichten können. knight-armor-helmet-weapons-161936.jpeg

Ein letzter Blick auf meine Habseligkeiten die ich zurücklassen muss und ich hebe meinen Schwertgürtel und den Helm vom Boden auf, nachdem der Helm passend auf meinem Kopf sitzt und mir den Gürtel umgeschnallt habe, streife ich mir den Fellmantel über und schulter meinen Seesack, schließlich gehe ich noch zu meinem Fenster um einen letzten Blick auf die Gasse vor meiner Haustür zu werfen. Wie viele Abende habe ich allein auf der Fensterbank verbracht und mir das Nächtliche Treiben angesehen. Dann schließe ich zum letzten mal für noch unabsehbare Zeit das Fenster verlasse das Zimmer und schließe andächtig die Tür. Von meinen Eltern habe ich mich schon am frühen Morgen verabschiedet, sie mussten ja schließlich ihren täglichen Pflichten als Fischer nachkommen.

Die Potte liegt vor Anker

sea-dawn-sunset-ocean

 

Langsam verlasse ich das Haus meiner Eltern und schaue mich auf der Straße nach zwielichtigen Gestalten um, die Straße ist leer. Schnell mache ich mich auf zum Strand, das Schiff müsste in etwa 5 Meilen nördlich vom Hafen vor Anker liegen.

Der Marsch zum Strand ist beschwerlich und mühsam, mit der schweren Ausrüstung komme ich im Sand nur sehr langsam voran, die Sonne steht knapp über dem Horizont als ich die Korch weit draußen vor der Küste liegen sehe. Es vergeht noch einige Zeit während ich am Strand entlang laufe um die Stelle zu finden an der schon einige Männer in einem kleinen Beiboot auf mich warteten. Zwischen ein ein paar spitzen Felsen, gut versteckt am Rande der Brandung warteten sie bereits. Als mich einer von ihnen sah rief er mir gleich zu. „Na los, komm schnell wir warten nur auf dich.“  Die anderen Männer schieben schon das Boot ins Wasser. „Steig schon in das Boot, es ist Ebbe und wenn wir uns nicht beeilen legt die Korch ohne uns ab!“ So schnell ich nur kann laufe ich mit meiner Last zu dem Boot und steige schließlich ein. Als wir uns der Potte nähern kann man schon sehen wie die Segel gehisst und der Anker heraufgezogen wird.

Als wir am schiff ankommen werden ein paar seile und eine Strickleiter herunter geworfen. „Los hilf mir mal hier beim Festzurren!“ Raunt mir einer der Seemänner von der Seite zu. Nachdem ich ihm geholfen habe das Seil am Beiboot zu befestigen gibt er ein Signal nach oben. Dort sind nun einige Männer an Winden damit beschäftigt das Beiboot nach oben zu ziehen. Um es den Männern nicht unnötig schwer zu machen verlassen wir das kleine Beiboot schon mal über die Strickleiter…


An dieser stelle endet die erste Episode unserer Reise, ich hoffe es hat euch bis hier her gefallen und ich freue mich schon darauf diese Reise mit euch fortzusetzen.

(Quelle des Spielgeschehens: Antamar, Abenteurer & Ordenskrieger)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s